Krisen meistern: Wieso jede Lebenskrise ein mächtiges Geschenk ist!

Krisen meistern – Bestimmt hast du mindestens eins der folgenden Szenarien schon einmal erlebt:

  • Du hast einen neuen Mann oder eine neue Frau kennengelernt und mit dieser Person eine Bruchlandung gemacht. Vielleicht, weil er/sie deine Gefühle letztendlich nicht erwidert hat. Daraufhin hast du unter schwerem Liebeskummer gelitten.
  • Du bist mit einem persönlichen Projekt gescheitert. Deine Augen haben geleuchtet, wenn du von dieser einen Sache gesprochen hast. Du hast förmlich dafür gebrannt und bist – so unfassbar schmerzlich – am Ende auf dem harten Boden der Tatsachen aufgeschlagen. 
  • Du wurdest bitter von einer sehr guten Freundin oder einem sehr guten Freund enttäuscht. Von einer Person, bei der du bist zu diesem Zeitpunkt dachtest: „Das ist einer meiner absoluten Herzensmenschen! Mir würde kein Grund einfallen, wieso ich jemals auf diese liebe Seele wütend sein sollte!“

Was haben all‘ diese Szenarien gemeinsam? Das sind zwei Dinge:

Zum einen sind es alles persönliche Krisen und Rückschläge und zum anderen bin ich mir ganz sicher – ohne dich persönlich zu kennen – dass du dir in jenem schmerzhaften Moment gedacht hast: „Wieso passiert sowas immer mir?“. Und genau bei diesem Gedankengang setzt mein heutiger Blogartikel an. Ich möchte dir näherbringen, wieso diese schmerzlichen Stationen in deinem Leben wichtig sind und wie du dich für das nächste Mal mental gegen sie wappnen kannst.

Krisen meistern: „Wieso passiert sowas immer mir?“

Krisen meistern und Lebenskrise überwinden

Wenn wir eine persönliche Krise erleben, fühlen wir uns vom Rest der Welt oft unverstanden und verlassen. Bestimmt kennst du es aus dem ein oder anderen Liebesfilm: Der Protagonist wurde von seiner großen Liebe verlassen, läuft bei melancholischer Musik durch den düsteren Herbstregen und sieht überall um sich herum plötzlich verliebte Paare bei ihren Unternehmungen. Wir fühlen uns dann noch schlechter und so, als wären wir die einzige Person, die scheinbar vom Pech und Unglücklich verfolgt wird.

Für diesen Effekt gibt es aber eine ganz einfache Erklärung: Die selektive Wahrnehmung. Wenn wir uns emotional und kognitiv sehr stark mit einem bestimmten Thema auseinandersetzen, sehen wir im Außen plötzlich sehr viele Dinge, die zu der Thematik passen oder uns unsere Einstellung dazu bestätigen. Wieder am Beispiel unseres verlassenden Protagonisten: Durch seinen Glaubenssatz „Ich bin so ein armer verlassener Hund. Alle sind so viel glücklicher als ich!“ lenkt er seinen mentalen Fokus auf genau diese Überzeugung. Und es ist wissenschaftlich bewiesen: Unser Gehirn scannt die Umwelt nach Aspekten, die unsere eigenen Einstellungen und Überzeugungen weiter bestätigen. Deshalb sieht unser Protagonist auch plötzlich nur noch glückliche und verliebte Paare um sich herum. Dabei gibt es mindestens genauso viele Menschen, die, wie er auch, alleine unterwegs sind oder vielleicht unglücklich vor sich hinstarren.

Krisen meistern: Du bist nicht der einzige Mensch, dem so etwas passiert!

Wir alle haben schon einmal Krisen oder Rückschläge erlebt. Wurden verlassen oder von einem guten Freund enttäuscht. All‘ diese Erfahrungen gehören zu unserem Leben dazu.

Einen großen Unterschied gibt es allerdings: Nämlich wie Menschen mit Krisen umgehen. Klassisch erkenne ich immer wieder die zwei Fraktionen:

  • Fraktion A: Gibt sich der Krise geschlagen und verbuddelt sich unter einem großen Haufen Selbstmitleid. Ganz getreu dem Motto: „Was kann ich schon groß ändern? Ist doch eh alles scheiße und gelaufen!“
  • Fraktion B: Auch Menschen der zweiten Fraktion erleben die Krisen mit all‘ ihren bitteren Emotionen. Aber sie haben einen entscheidenden „Vorteil“: Sie gehen mental anders mit dem Rückschlag um. Statt sich selbst zu bemitleiden oder allen Frohsinn über Bord zu werfen, schnüren sie sich die Schuhe ein bisschen enger, richten sich mit eisernem Willen auf und sagen voller Überzeugung: „Gut, das lief jetzt vielleicht nicht so prickelnd für mich. Aber was darf ich daraus lernen? Welchen Sinn hat das Ganze und wieso passiert mir das gerade?“

Du merkst es vielleicht schon: Die Haltung zur Krise ist eine ganz andere! Aber sie haben einen entscheidenden „Vorteil“ – vielleicht fragst du dich, wieso ich das Wort Vorteil hier in Anführungszeichen gesetzt habe? Ganz einfach: Weil die Fähigkeit, Krisen zu meistern und mit ihnen besser umzugehen, erlernbar ist. Es ist schlichtweg eine Kopfsache.

Wieso jede Lebenskrise ein Geschenk ist

Bestimmt kennst du Tony Robbins, oder? Wenn nicht: Schau‘ ihn dir unbedingt an! Vor allem sein Buch „Das Powerprinzip“*, durch das ich endlich Frieden mit meiner Vergangenheit schließen konnte! (Hier gelangst du zu meinem Blogartikel, wenn dich das Thema näher interessiert). Tony Robbins hat einmal Folgendes gesagt:

„Inzwischen weiß ich, dass all meine vergangenen Misserfolge und Frustrationen das Fundament für das Leben gelegt haben, das ich heute genieße.“

Tony Robbins

Die Quintessenz: Krisen haben uns zu dem Menschen gemacht, der wir heute sind, und haben immer einen Sinn. Das Leben ist niemals gegen sondern immer für uns. Nehmen wir einmal an, du hast gerade Liebeskummer. Vielleicht hat dich dein Freund oder deine Freundin verlassen und du bist total am Boden. Du könntest dich jetzt selbst bemitleiden und dich somit zur Fraktion A gesellen. Oder aber du wirst Teil von Fraktion B und lenkst deinen Fokus um. Nämlich auf das Positive an der Trennung. Dort draußen wartet jemand viel besseres auf dich. Jemand, bei dem du in der Zukunft sagen wirst: „Meine Güte bin ich froh, dass es damals mit Mr. X/Mrs. X nicht geklappt hat! Sonst wäre ich heute nicht mit diesem wundervollen Menschen zusammen!“.

Oder dir passiert diese Trennung gerade, weil du dadurch wichtige Dinge lernen sollst. Zum Beispiel deine Selbstliebe zu erhöhen, damit du nur noch die Menschen in dein Leben ziehst, die DU auch verdienst hast und die deinen Wert erkennen.

„Einmal Krisendauerschleife zum Mitnehmen, bitte!“

Krisen bewältigen durch die richtige Einstellung

Oft denken wir bei Krisen, dass sie uns auf unserem Lebensweg zurückwerfen. Dem ist aber nicht so. Wer mich schon länger verfolgt, der weiß: Ich bin ein spiritueller Mensch. Ich glaube fest daran, dass wir eine wahre Berufung haben und es unsere Lebensaufgabe ist, diese herauszufinden und erfüllend auszuleben. Wir Menschen sind allerdings oft sehr egogesteuert: „Ich studierte demnächst Jura!“ – „Ah cool und wieso genau? Weil du gerne Menschen im Unrecht hilfst?“ – „Ne, weil man da so schön viel Geld verdient!“. Ein Paradebeispiel für einen Menschen, der von seinem Ego an der Leine durchs Leben geführt wird. Je mehr du allerdings auf deinen Egoverstand hörst und umso weniger auf deine innere Stimme, desto mehr Schleifen wird dich das Leben drehen lassen. Immer und immer wieder, bis du einer von jenen Menschen bist, die sich an den Kopf packen und entnervt stöhnen: „Mein Leben fühlt sich an wie eine blöde Sackgasse!“. Natürlich! Weil du aus deinen Krisen nichts lernst und deshalb immer und immer wieder vom Leben vor dieselben Aufgaben gestellt wirst.

Über Umwege zum richtigen Ziel

„Okay … und was würdest du mir in so einer Situation jetzt raten?“. Höre auf deine innere Stimme, vertraue dem Leben und schaue dir deine Krisensituation genau an. Frage dich: „Was will mir das Leben gerade sagen oder welche Aufgabe darf ich noch bewältigen?“. Ein weiteres Beispiel, da ich weiß, dass ich auch viele Selbstständige oder Unternehmer in meiner Community habe: Nehmen wir mal an, du möchtest dein erstes Produkt oder deine erste Dienstleistung auf den Markt bringen. Alles ist gut durchdacht. Du siehst schon den erfolgreichen Launch vor dir und dich selbst einige Monate später auf einer Bühne strahlend eine Auszeichnung als beste Newcomerin oder bester Newcomer entgegennehmen. Die Wahrheit sieht einige Zeit später leider anders aus: Dein Launch floppt. Keiner ist an deinem Produkt oder deiner Dienstleistung interessiert.

Oft sind gerade das glückliche Fügungen vom Leben. Wir Menschen denken immer, wir wüssten, was der beste Plan für uns ist. Oder wie genau alles ablaufen soll. Aber vielleicht hast du es ja auch schon einmal selbst erlebt: Die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben.

Was wäre, wenn ich dir sage, dass dein Weg ein anderer ist? Dass das Leben für dich etwas ganz anderes vorgesehen hat und du diese Krise gerade durchleben musst, um dich auf die Suche nach deiner wahren Aufgabe zu begeben? Oft sind es nämlich die vermeintlichen Umwege oder Plan Bs, die uns auf den richtigen Weg führen.

Bergauf oder bergab?

Um zu prüfen, ob du gerade auf dem richtigen Weg bist, hilft dir der folgende Quickcheck: Stelle dir vor, dein Projekt, deine Beziehung oder um was auch immer es gerade geht, wäre ein Fahrrad, mit dem du gerade eine Tour machst. Wie fühlt sich diese Fahrradtour an? Ist es:

A: Eine anstrengende Fahrt bergauf, bei der du dich für jeden Meter total abmühen musst? Und bei der dennoch jeder, der etwas ähnliches tut, an dir vorbeizuziehen scheint?

Oder

B: Eine Fahrt mit Rückenwind. Die ersten Meter trampelst du noch, aber dann rollt es herrlich leicht vor sich hin. Du kommst immer schneller und besser voran, legst Meter um Meter zurück, und überholst dabei sogar noch einige andere.

Wo findest du dich wieder? Fühlt sich dein Projekt oder deine Beziehung leicht an? Oder musst du ständig kämpfen und kommst dennoch nicht voran? Das sind alles sehr deutliche Indizien, ob eine Sache für dich bestimmt ist oder nicht.

Übrigens: Oft erleben Menschen der Tour A sehr dramatische Krisen und Rückschläge. Irgendwann sind sie dann gefrustet und verlieren ihr Urvertrauen. Dabei ist es nur das Leben, welches liebevoll eingreift und flüstert: „Hey, schau‘ mal: Dort drüben ist eine Route, die passt viel besser zu dir! Setze deinen Kurs neu!“.

Fazit – Krisen meistern

Krisen sind somit vor allem eins: Eine Chance für persönliches Wachstum und eine Möglichkeit, das eigene Leben oder Vorhaben neu auszurichten. Wie wir Krisen meistern oder ihnen im ersten Schritt begegnen, sagt viel über uns als Mensch aus. Wenn du zu den Menschen gehörst, die sich in Lebenskrisen selbst aufgeben oder am Leben zweifeln, möchte ich dir wärmstens empfehlen, an deinem Mindset und deiner inneren Einstellung zu arbeiten.

Höre ich da gerade etwa ein überzeugtes „Ja, ich möchte an mir arbeiten!“? Sehr gut! Dann lade ich dich sehr herzlich ein, Leser*in meines Blogs zu werden und mir gerne auch auf Instagram zu folgen. Auf beiden Plattformen teile ich regelmäßig meine Erfahrung und mein Wissen, wie du dich auf den Weg hin zu einem glücklichen und selbstbestimmten Leben machen kannst. Du hast es dir von ganzem Herzen verdient!

Ich hoffe sehr, dass dir der Blogartikel weiterhelfen konnte und dir eine andere Perspektive auf das Thema „Krisen meistern“ gegeben hat. Hinterlass‘ mir doch gerne dein Feedback in den Kommentaren.

Ich freue mich von dir zu lesen und sage bis dahin

be grateful!

deine Franzi

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Lebenskrisen erfolgreich bewältigen

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