Jahresrückblick 2021: Das waren meine größten Lektionen in diesem Jahr!

Jahresrückblick 2021: Mich haben via Instagram einige Nachrichten erreicht, ob ich nicht vielleicht einen Jahresrückblick mit meinen größten Lektionen aus diesem Jahr schreiben könnte. Es freut mich, dass euch meine eigenen Erfahrungen scheinbar so inspirieren und weiterbringen und deshalb kommt er hier wie gewünscht: Mein Jahresrückblick 2021!

Meine größte Lektion: „Mein weiterer beruflicher Weg“

2021 war, was den Lebensbereich „Beruf“ angeht, definitiv eine Achterbahnfahrt für mich. Aktuell befinde ich mich im 5. von 6 Semestern meines Bachelorstudiengangs und habe mich dieses Jahr intensiv mit der Frage beschäftigt, was langfristig beruflich mein Ziel ist.

Wer mich schon länger verfolgt, der weiß, dass bis vor Kurzem das Thema Manifestieren sehr stark auf diesem Blog und den dazugehörigen Social Media-Kanälen vertreten war. Sogar so stark, dass ich, aufgrund von einigen direkten Anfragen, schon überlegt hatte, ein Coaching zu diesem Thema zu konzipieren. Während des Brainstormings ist mir allerdings bewusst geworden, dass ich nicht als Manifestationsexpertin arbeiten möchte. Meine Intuition hat lautstark rebelliert und ich habe den Plan daraufhin verworfen.

Tja und dann? Dann hat sich alles erst einmal so angefühlt als hätte mir jemand den Boden unter den Füßen weggezogen. Ich fühlte mich nackt und orientierungslos, schließlich dachte ich, ich hätte nun endlich meine konkrete Positionierung als Coach gefunden.

Und dann?

Dann ereignete sich etwas, was viele immer als „glückliche Fügung“ bezeichnen: Ich lernte über Instagram einen ganz lieben Menschen kennen, der mir von seiner beruflichen Weiterbildung erzählte. Bei jeder Nachricht und jedem Audio mit Infos zur Weiterbildung rief meine Intuition immer lauter „Yes! Yes! Yes! Das ist es!“. Damit konnte ich mich identifizieren und sah bereits vor meinem inneren Auge, wie ich in diesem Beruf arbeitete. Und das ist jetzt, 3 Monate später, auch nach wie vor so.

2022 wird daher ein Jahr der großen Veränderungen für mich. Ich schließe nicht nur mein Studium ab, sondern strecke auch meine Flügel in Richtung eines beruflichen Neuanfangs aus. Es wird klasse, das weiß ich jetzt schon, und ich freue mich, wenn du auch weiterhin ein Teil meiner Reise bist! ❤️

Lektion 2: “Wir haben unsere Wünsche aus einem guten Grund und dürfen an ihnen festhalten – auch wenn die Erfüllung dauern mag!“

Jeder, der mich etwas näher kennt, der weiß: Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch. Wenn ich etwas wirklich will, dann bin ich direkt Feuer und Flamme und möchte es am liebsten sofort umsetzen. Leider gibt es aber Lebensbereiche oder Teile von ihnen, bei denen man abwarten darf und die sich dem eigenen Einfluss „entziehen“. Natürlich: Wir selbst haben unser Leben in der Hand, aber manche Dinge brauchen einfach Zeit, um sich zu entwickeln oder um überhaupt in unser Leben zu treten.

Es gibt in meinem Leben schon seit längerer Zeit eine Sache, die ich mir sehr wünsche und deren Erfüllung einfach dauert. Vielleicht weil bisher einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt gekommen ist, auch wenn ich es mir anders gewünscht hätte. Und das wäre auch zu akzeptieren, wenn meine Ungeduld nicht einem Vulkan gleichen würde: Wochen- oder monatelang brodelt es unter der Oberfläche und irgendwann schießt alles an die Oberfläche. So auch bei dieser Sache. Zerknirscht stellte ich mir vor ein paar Wochen die Frage: „Sind meine Anforderungen an Sache X vielleicht doch zu hoch? Vielleicht muss ich diese runterschrauben!“.

Gesagt, getan. Und dann lehrte mich das Leben knappe 3 Wochen später mal wieder eine Lektion. Quasi als hätte dort oben jemand augenrollend gesagt: „Meine Güte Franzi, aber okay. Dann schicken wir dir jetzt halt mal genau das: Deine Bestellung bei uns in abgespeckter Version mit herabgesetzten Ansprüchen. Mal schauen, ob es wirklich DAS ist, was du willst, nur weil du nicht abwarten kannst!“.

Von Stress, innerer Unruhe und einer wütend schreienden Intuition

Jetzt hatte ich endlich DAS, was ich mir schon lange gewünscht hatte. Wow, super toll! Ich konnte es gar nicht glauben! Eigentlich hätte ich total zufrieden sein müssen. War ich aber nicht. Stattdessen hatte ich nach kürzester Zeit Dauermagenschmerzen, Schweißausbrüche und vor allem eins: Ein kreisendes Gedankenkarussell. Kennst du das, wenn du dich innerlich hin und her gerissen fühlst? Wenn deine Vernunft sagt „Joar, das passt doch schon alles so, oder? Besser geht es eigentlich gar nicht!“ und dein Bauch vehement mit „Bitte nicht! Da draußen wartet noch was ganz anderes auf uns!“ dagegenhält? Genau so ging es mir in dieser Situation. Mal wieder, denn meine Ungeduld hat mich schon früher oft in diese Lage manövriert. Daher wusste ich auch schon, was zutun ist: Mich schleunigst mit meinem ganzen Herzen entscheiden und dann konsequent handeln.

Das Leben machte es mir zusätzlich leicht, indem es die Umstände weiter verkomplizierte und ich traf letztendlich die Entscheidung, Sache X wieder aus meinem Leben zu streichen. Und weißt du was: Es fühlte sich großartig an. So befreiend! Auch wenn ich der Erfüllung meines Traums vermeintlich ganz nah gewesen bin, musste ich mir eingestehen: Dieser Traum musste von jemand anderem geträumt werden. Auf mich wartet da draußen eine andere Version!

Back to the wish roots!

Das Leben hatte mir also eine Lektion erteilt: Halte an deinen Wünschen fest, wenn sie sich in deinem Herzen gut anfühlen. Auch dann, wenn die Erfüllung seine Zeit dauert! Mittlerweile bin ich quasi „back to the wish roots 😉“. Vor ein paar Tagen habe ich mein Visionboard gebastelt und der Wunsch hat auch einen prominenten Platz darauf gefunden. Und zwar in seiner Ursprungsform, die mein Herz einen Satz machen lässt und mich in freudige Erwartung versetzt. Mir war das Ganze eine ziemliche Lehre und ich habe für mich beschlossen, dass ich meine Anforderungen nie wieder herabsetze, nur weil die Version einer Wunscherfüllung dann leichter zu beschaffen ist!

Lektion 3: „Wer ein Problem mit meinem Lebensstil hat, hat in meinem Leben ab 2022 keinen Platz mehr!“

Meine dritte Lektion bezieht sich auf das Thema menschliche Begegnungen und Beziehungen. Seit 2018 meine Reise der persönlichen Weiterentwicklung begonnen und Ende 2019 durch meinen Umzug 500km weit weg so richtig an Fahrt aufgenommen hat, habe ich gemerkt, dass das „Beziehungseis“ zu manchen Menschen aus meinem Umfeld dünn geworden ist. Mit immer mehr ehemaligen Freunden und Bekannten hatte ich mir nichts mehr zu erzählen oder fühlte mich in ihrer Nähe nicht mehr wohl. 2021 war das Jahr, indem das gap zu vielen noch breiter und tiefer geworden ist. Für meine Pläne, mich zukünftig als Trainerin selbstständig zu machen, erntete ich …

Unverständnis

„Wie? Aber du bist doch jetzt so toll im Bereich Marketing und Medien ausgebildet!?“

Pure Besorgnis

„Puh, selbstständig. Du weißt was das heißt: Selbst UND ständig ne. Das ist ein mega großes Risiko! Was machst du denn, wenn die Klienten mal ausbleiben?“

„Anfeindungen“

Dieses Jahr habe ich leider erstmals zu spüren bekommen, dass manche Menschen sich durch (zukünftige) Selbstständige und Unternehmer scheinbar bedroht und/oder getriggert fühlen. Gerne möchte ich an dieser Stelle beispielhaft zwei frei zitierte O-Töne aus diesem Jahr anbringen:

„Ach klasse! Lädst du uns dann demnächst mal in deine fette Villa mit Pool und Gärtner am Meer ein? Sowas haben diese ganzen tollen „CEOs“ doch alle, oder nicht?“ – Gepaart mit einem abschätzigen Lachen.

„Aber nicht, dass ich dann bald von dir ausgesondert werde, weil ich dann nicht mehr zu deinen zukünftigen neuen „Unternehmer“-Freunden und allem passe?“ – Die Reaktion konnte ich nicht sehen, weil es eine Textnachricht war.

Es gab noch einige andere. Mich haben all‘ diese Reaktionen extrem schockiert und traurig gemacht, vor allem weil sie von Menschen kamen, die ich seit vielen Jahren kenne. Ich durfte in diesen Situationen leider das zu spüren bekommen, was mir in meinem täglichen Austausch schon oft von anderen berichtet wurde: Man bekommt als Mensch mit großen (beruflichen) Zielen ein Etikett angeheftet, welches die Person dahinter vollkommen überstrahlt. Plötzlich wird aus „Franzi“ nur noch die „zukünftige $elbstständige“ und das finde ich schon ziemlich traurig. Vor allem weil es nicht meiner zukünftigen Realität entspricht.

Leider muss ich auch sagen, dass ich diese Probleme, bis auf wenige Ausnahmen, ausschließlich mit Männern aus meinem Umfeld hatte. Traurigerweise scheint hier das Klischee zu greifen, dass sich viele (nicht alle!) Männer von einer Frau mit großen Plänen im Leben bedroht fühlen. Auch an dieser Stelle möchte ich gerne wieder schreiben: Einfach nur traurig.

Was ich daraus für mich mitnehme

Ich habe für mich daher ganz klar beschlossen, dass ab 2022 nur noch Menschen einen Platz in meinen Leben bekommen, die meine Wünsche und Ziele respektieren und mich dabei unterstützen. Alle anderen kann ich nicht mehr gebrauchen, auch wenn sich das jetzt sehr hart liest. Gerade wenn man dabei ist, sein Leben sehr stark zu verändern, braucht man Menschen, die einem Rückhalt geben und an einen glauben. Hater und Zweifler gibt es in der weiten Welt schon genug, die braucht man nicht noch in seinen eigenen Reihen.

Umso dankbarer bin ich seit diesem Jahr für die lieben Menschen an meiner Seite und jene, die neu dazu gekommen sind. Denn auch das möchte ich an dieser Stelle gerne einmal festhalten: 2021 war definitiv das Jahr, in dem ich am meisten neue Menschen auf meiner Wellenlänge kennengelernt habe. Mit denen sich die Verbindung leicht und voller gegenseitigem Verständnis anfühlt, weil man einfach gleich tickt und ähnliche Ziele im Leben hat.

Daher möchte ich auch dir mit auf den Weg geben: Schaffe dir ein Umfeld, welches dich so liebt, wie du bist. Mit all‘ deinen Facetten, deinen Zielen und auch deinem Beruf. Wer ein starkes Mindset UND einen starken Rückhalt aus dem Umfeld hat, dem kann nichts mehr etwas anhaben ❤️

Meine größten Ziele für das Jahr 2022

Da ich auf Instagram schon einige Fragen à la „Kannst du nicht mal ein Foto von deinem Visionboard posten?“ bekommen habe, möchte ich an dieser Stelle auch gerne einmal auf meine Ziele für 2022 eingehen. Direkt zu Beginn: Für mich ist ein Visionboard etwas, was ich nur für mich erstelle und niemand anderem in Gänze zeige. Schließlich enthält es meine tiefsten Sehnsüchte und Wünsche für das kommende Jahr. Gerne halte ich euch aber auf dem Laufenden, wenn sich die Dinge vom Board in meiner Realität manifestieren – Denn das werden sie 💪  

Dennoch möchte ich euch gerne 3 meiner größten Ziele nennen:

  1. Meinen Bachelorabschluss „Kommunikationswissenschaft“ machen
  2. Meine berufliche Weiterbildung beginnen
  3. Einen Winterurlaub in Österreich machen

Zum Rest sage ich nur: Stay tuned!

Fazit – Jahresrückblick 2021

Insgesamt muss ich sagen, dass 2021 für mich ein „neutrales“ Jahr war. Es sind viele sehr schöne, aber auch viele nicht so schöne Dinge passiert. Wenn ich das Jahr 2021 in einem Wort ausdrücken müsste, dann wäre es definitiv „Umerziehung“. Denn das Leben hat mir dieses Jahr sehr viele Lektionen erteilt. Vor allem was andere Menschen bzw. soziale Beziehungen betrifft.  

Wie sieht es bei dir aus? War dein 2021 ein schönes oder eher nicht so schönes Jahr, mit welchem Wort würdest du es beschreiben und was ist dein größtes Ziel für 2022?

Ich bin ganz gespannt von dir zu lesen und wünsche dir schon jetzt einen guten Rutsch in das neue Jahr! Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich spüre es einfach so kraftvoll in meinem ganzen Körper: 2022 wird mein Jahr! 🚀 (Und wie wir ja jetzt wissen: Die Intuition lügt nie! 😉)

In diesem Sinne: Wir sehen uns im neuen Jahr!

Alles liebe

deine Franzi

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P.S. Sind wir eigentlich schon auf Instagram, Facebook und Pinterest vernetzt? Nein?! Dann wird es aber höchste Zeit! 😉

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