Fokussiert bleiben: So erreichst du deine Ziele!

Da ich regelmäßig gefragte werde, wie ich es schaffe, fokussiert zu bleiben und meine persönlichen, als auch beruflichen Ziele kontinuierlich zu verfolgen, dachte ich: Es wird langsam mal Zeit für einen Blogpost!

Fokussiert bleiben – Ein Schiff behält seinen Kurs bei

Bezüglich des Themas „Fokus“ finde ich die Metapher des Schiffes immer sehr schön. Bevor ein Schiff sich auf die Reise macht, wird ein Kurs festgelegt. Eine Route, die es entlangfährt und die es zum Zielhafen führt. Ähnlich verhält es sich auch mit unseren Zielen. Wir haben eine Idee, uns packt der Ehrzeiz und wir fassen einen Entschluss: „Sache XYZ will ich erreichen!“.

Leider verhält es sich mit der Verfolgung von Zielen wie mit dem Überqueren des Ozeans: Es ist nicht einfach. Das Klima ist rau, mal zieht ein Sturm auf und manchmal hat der Kapitän schlichtweg gepennt und das Schiff weicht völlig vom Kurs ab. Du wirst, egal wie zielstrebig du bist, mit Krisen konfrontiert werden. Mit Rückschlägen und Phasen des Ausharrens. Das ist normal und gehört auch zum Erfolg dazu. Vor allem externe Einflüsse können wir nicht verhindern oder gar kontrollieren.

Auch ich habe „schwache Momente“. Diese Momente können dann entweder a) durch eine schlechten Tagesverfassung oder b) durch demotivierende Ereignisse entstehen. Beispielweise hatte ich vor kurzem hier beim Blog eine starke Phase, bei der sich die Zahlen super entwickelt haben und ich eine erste Zusammenarbeit eingegangen bin, die mir angeboten worden ist. Und das nach nur einem Monat bloggen! Ich war logischerweise total aus dem Häusschen und befand mich insgesamt in einer klassischen steilen Fortschrittphase. Und dann passierte schlagartig nur noch wenig. Alles entwickelte sich plötzlich zäh. Eine typische Stagnationsphase. Befindet man sich länger in der Stagnation, reagieren Menschen sehr unterschiedlich. Grob lassen sich aber diese zwei Personenarten und Aktionen feststellen:

  • Person A: Wirft frühzeitig das Handtuch mit der laschen Ausrede „War wohl doch nicht so meins!“ 💁
  • Person B: Nimmt die Stagnationsphase hin und macht trotzdem überzeugt weiter 💪🔥

Du fragst dich nun „Was hat Person B, was Person A nicht hat? Wie schafft sie es, trotz der Stagnation, fokussiert zu bleiben?“. Möglicherweise fragst du dich das, weil du (…bis zum heutigen Tag! 😉) auch zu den „Handtuchwerfern“ gehört hast?

Ich verrate es dir gerne:

Kenne dein „Warum?“ – Dadurch bleibst du dauerhaft fokussiert

Das „Warum?“ sollte eigentlich die Basis einer jeden Vision sein. Es ist ein Grund, ein Gedanke, eine Vorstellung, die dich brennen lässt. Bei der du Freude empfindest oder bei der dich der bloße Gedanke einer möglichen Erfüllung in Ektase versetzt. Daher verspüren wir, wenn wir aktiv unsere Berufung leben, auch so eine große Freude. Der Grund: Wir sehen den Sinn hinter den ganzen Bemühungen. Der Sinn steht hell strahlend wie der Polarstern über all‘ deinen Aktionen und weist dir quasi automatisch den richtigen Weg.

Und das, meine lieben Leser, ist der feine Unterschied zwischen Person A und Person B. Das „Warum?“ von Person B muss so stark sein, dass das zeitliche Ausharren im Vergleich zur späteren Erfüllung der Vision wie ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein wirkt. Natürlich fühlt es sich nicht schön an, aber man weiß aufgrund des übergeordneten Zieles, warum sich das Ganze lohnt.

Ein Beispiel: Eine Frau wird in ein paar Monaten heiraten. Sie hat auf einer Brautmesse ein Hochzeitskleid gesehen, was schöner ist als jene in ihren kühnsten Träumen. Problem: Der Hersteller stellt nur bestimmte Größen her. Die Frau stellt fest: Entweder akzeptiere ich meine überschüssigen Pfunde und suche mir ein anderes Kleid oder ich nehme ab, um in mein absolutes Traumkleid zu passen. Der Entschluss steht fest: Ran‘ an den Speck. Das Ende vom Lied: Sie ist fokussiert geblieben, hat mehrere Kilo abgenommen und passt in ihr Wunschkleid. Warum hat sie die harte Tortur durchgehalten? Weil ihr „Warum?“ so stark und attraktiv für sie war. Nichts entfach mehr intrinsische Motivation in uns, als ein empfundener Sinn und ein emotionales „Warum?“.

3 Tipps, um mit deinem „Warum?“ verbunden zu bleiben

1 Visualisieren

„Wofür mache ich die ganze Sch**** hier überhaupt?“. Ein typischer Satz, der auch mir das ein oder andere mal entfleucht. Wie bereits oben geschrieben: Es werden harte Zeiten kommen und Momente, wo man das Handtuch probeweise schon mal etwas rumbaumeln lässt und kurz vorm‘ Hinwerfen ist. Es ist daher super wichtig, dass wir uns regelmäßig unser „Warum?“ bewusst machen. So bleiben wir automatisch fokussiert.

Eine Möglichkeit, welche dann auch noch dem Gesetz der Anziehung positiv in die Karten spielt, ist das Visualisieren. Sprich: Das bebilderte und emotionale Vorstellen des angestrebten Zustandes. Und zwar so, als wäre dieser Zustand bereits real und man würde ihn gerade aktiv leben. Ich visualisiere beispielweise jeden Morgen 15 Minuten. Ich begebe mich hierzu in die Meditation, schließe meine Augen und durchlebe potenzielle Momente aus meiner Wunschzukunft im Kopf so, als würden sie gerade live vor meinen eigenen Augen passieren. Teilweise bin ich so tief in der Visualisierung, dass die Tränen fließen (Thema Hochzeit, eigene Kinder etc.). Ein sehr gutes Zeichen, denn dann fühlt dein Körper es wirklich gerade super real! Falls dich das Thema „Visualisieren“ näher interessiert, ist das folgende Buch genau das Richtige für dich: Klicke hier*

So mache ich mir mein „Warum?“ jeden Morgen aktiv bewusst. Ich kann dir diesen Tipp wirklich sehr ans‘ Herz legen! Die Visualisierung „fängt“ mich immer wieder ein, wenn ich zweifle oder von meinem Weg abkomme.

2 Notiere dein „Warum?“

Nach kürzester Zeit habe ich festgestellt: Es muss eine Mindmap mit Gründen her, wieso ich den Blog führe. Und das schleunigst. Gerade in Stagnationsphasen ist es super wichtig, dass du dir deine Gründe, warum du z. B. ein Projekt ins‘ Leben gerufen hast, bewusst machst. Ich habe mir also eine Mindmap erstellt, in der mittels verschiedener Kategorien Gründe für begrateful.de aufgeführt sind. Diese hängt am Schrank direkt neben meinem Arbeitsplatz. Wenn sich also ein zweifelnder Gedanke einschleicht oder man vom Kurs der Zielverfolgung abkommt, hilft mir ein kurzer Blick und ich bin SOFORT wieder motiviert.

Wichtig: Es müssen für dich relevante Gründe sein, sonst helfen sie dir nicht dabei, fokussiert zu bleiben. Mein größtes „Warum?“ ist beispielweise, dass ich anderen Menschen gerne mit dem Blog helfen und sie inspirieren möchte, ihr Leben selbstbestimmer zu leben und sich das passende Erfolgsmindset aufzubauen. Es erfüllt mich mit totaler Freude, wenn ich positivie Rückmeldungen bekomme oder mir jemand sagt „Hey, durch den Beitrag zum Thema XYZ habe ich mich jetzt dies und jenes getraut“ o.ä. Da macht mein Herz einen richtigen Satz, weil ich noch zu gut weiß, wie es sich anfühlt, wenn man sich Fehl am Platz im eigenen Leben fühlt. Je emotionaler dein „Warum?“ ist, desto fokussierter bleibst du automatisch.

3 Kleine Zwischenziele festlegen und feiern

„Kleinvieh macht auch Mist“, oder wie heißt es so schön? Wir sind immer so bestrebt größer und noch viiiiel größere Ziele zu erreichen. Das ist an sich auch keine schlechte Einstellung, denn so funktioniert Wachstum in allen Bereichen, aber oft vergessen wir die kleinen Stationen auf dem Weg. Wir boykottieren uns und unsere Motivation selbst, wenn wir immer nur den „Endzustand“, sprich: Die Zielerfüllung zelebrieren. Wieso nicht auch die kleineren Zwischenziele feiern?

Beispiel: Ich notiere mir immer zahlentechnische Langzeitziele für meinen Blog. Beispielweise „X Besucher auf der Seite gehabt haben“, um es mal vereinfacht auszudrücken. Das Langzeitziel entspricht hierbei einem größeren Wert. Meistens dauert die Erfüllung Wochen. Umso wichtiger ist es daher für mich, dass ich auch Zwischenziele notiere. Auf die Besucher bezogen meist in 50er Schritten. So hat man regelmäßig ein neues Ziel erreicht, über das man sich freuen kann. Das zeigt mir zudem immer, dass es vorwärts geht. Und das ist meiner Meinung nach sowieso die beste Motivation 😉

Buchempfehlung zum Thema „Fokussiert bleiben“

Ich möchte dir an dieser Stelle wärmstens das Buch „Der Weg des Meisters: Wie man große Visionen verwirklicht“ von Christian Bischoff* empfehlen. Wer mich schon länger verfolgt, der weiß: Ich bin ein absoluter Fan seiner Inhalte. Auch dieses Buch hat mich mal wieder total gepackt. Es klärt nicht nur über die „verschiedenen Phasen“ des Erfolgs auf, sondern hilft dir auch dabei, deine Ziele und Visionen langfristig zu verfolgen und schlussendlich auch zu verwirklichen. Klicke hier* um zum Buch zu gelangen.

So, das wars‘ für heute von mir. Ich hoffe, dass dich dieser Beitrag dazu inspirieren konnte, dich mehr mit deinem „Warum?“ zu beschäftigen und dass du ab heute nicht mehr zum Kreis der „Handtuchwerfern“ gehörst. Was mich noch interessieren würde: Was ist aktuell dein größtes Ziel, auf das du hinarbeitest? Und was ist dein „Warum?“ dahinter? Schreib‘ es doch gerne unten in die Kommentare!

Ich freue mich auf den Austausch mit dir!

Bis dahin: be grateful!

deine Franzi

P.S. Sind wir eigentlich schon auf Facebook und Pinterest vernetzt? Nein?! Dann wird es aber höchste Zeit! 😉

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