Eine glückliche zwischenmenschliche Beziehung führen: Meine 2 Geheimtipps!

Eine glückliche zwischenmenschliche Beziehung führen: Unser Leben ist voller Beziehungen. Ja genau. Du hast richtig gelesen! Oft beschränken wir den Begriff „Beziehung“ nur auf die partnerschaftliche Ebene. Dabei steckt so viel mehr dahinter! Denn all‘ unsere täglichen zwischenmenschlichen Begegnungen sind Beziehungen!

Ohne dich persönlich zu kennen, bin ich mir ganz sicher, dass auch du aktuell mindestens eine der folgenden Beziehungen führst:

Eine Beziehung mit …

  • der eigenen Familie
  • dem Partner
  • dem besten Freund
  • den Arbeitskollegen
  • dem guten Nachbarn von nebenan

… und und und. Eine Studie fand heraus, dass wir durchschnittlich 8 menschliche Kontakte pro Tag haben. Oder anders gesagt: Uns in 8 zwischenmenschlichen Beziehungen befinden, die jeweils andere Ansprüche an uns stellen. Vielleicht geht es dir wie mir vor einiger Zeit und du fragst dich: „Wie zum Kuckuck schaffe ich es, endlich glückliche zwischenmenschliche Beziehungen zu führen und mein Verhältnis zu meinem Gegenüber zu verbessern?“. Sehr gut, denn in diesem Artikel möchte ich die 2 größten Tipps mit dir teilen, die mir dabei geholfen haben, harmonische Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen!

Tipp 1 für eine glückliche zwischenmenschliche Beziehung: Wertschätzung!

Wertschätzung nutzen, um glückliche zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen!

Es ist ein Fakt: Wir Menschen lieben uns selbst am meisten. Wir sind daran interessiert, dass unsere Bedürfnisse befriedigt werden und wollen gesehen und gehört werden. Beides ist schlichtweg Teil unserer Natur. Zum einen evolutionsbedingt und zum anderen, weil der Mensch seit jeher ein soziales Wesen ist. Das gilt übrigens für alle Menschen. Auch wenn du dich vielleicht selbst als aufopfernd oder zurückhaltend bezeichnen würdest: Beides ist in dir verankert.

Und nicht nur in dir. In jedem anderen Menschen ebenfalls. Eine Situation, die wir bestimmt alle kennen: Du bist mit zwei Freunden in einem Café verabredet. Vor kurzem hast du endlich die Zusage für die Beförderung erhalten, auf die du schon sooo lange hingearbeitet hast. Du platzt vor Stolz und Glück und willst deinen Freunden bei Kaffee und Kuchen unbedingt davon erzählen! 

Freund A: Schaut, während du begeistert erzählst, auf sein Handy, nickt ab und an abwesend mit dem Kopf oder brummt als Antwort ein „Hmh“.

Freund B: Hat seine Kuchengabel beiseitegelegt, sich dir zugewandt und hört mit strahlendem Blick zu, weil sie oder er sich so für dich mitfreut.

Nun meine Fragen an dich:

„Welche Reaktion gefällt dir besser?“

„Mit wem würdest du auch zukünftig wieder so ein freudiges Ereignis aus deinem Leben teilen?“

„Bei welchem Freund bist du vielleicht total enttäuscht und fühlst dich aufgrund seines Verhaltens ungeliebt?“

Warum Wertschätzung so wichtig ist

Es ist enttäuschend, wenn unser Gegenüber uns nicht die Aufmerksamkeit schenkt, die wir uns wünschen. Vor allem wenn es um ein für uns sehr wichtiges Thema geht. Schnell fühlen wir uns dann nicht wertgeschätzt und unwichtig. Und das kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, treibt in JEDE Beziehung langfristig einen Keil. Egal ob familiär, platonisch oder in Sachen Liebe. Wieso? Weil sich dein Gegenüber immer mehr von dir zurückziehen und sich Menschen zuwenden wird, die ihm sein Bedürfnis nach Anerkennung und Wertschätzung erfüllen. Auch dieses Beispiel kennst du bestimmt aus einigen Filmen: Da ist der Geschäftsmann, der wie besessen arbeitet und seine Ehe vernachlässigt und irgendwann nach Hause kommt, wo die Frau mit gepackten Koffern wartet. Sie habe einen anderen kennengelernt und wolle die Scheidung.

Wir Menschen haben einen sechsten Sinn dafür, wenn wir bei jemandem nur die zweite oder dritte Geige spielen oder nicht ernst genommen werden. Schnell schwindet dann das Verständnis für den ausgefüllten Terminkalender des anderen und in Partnerschaften auch die Gefühle. Dabei gibt es 2 sehr einfache Methoden, die helfen, in einer zwischenmenschliche Beziehung mehr Wertschätzung zu etablieren:

1: Feste Quality Time einplanen

Diese Methode ist vor allem für eine enge zwischenmenschliche Beziehung, wie etwa zum Partner, zu Freunden oder der eigenen Familie, geeignet. Es ist ein Fakt: Jeder Mensch, egal wie beschäftigt er auch sein mag, ist dazu in der Lage, sich für seine Lieblingsmenschen regelmäßig in der Woche Zeit freizuräumen. Auch wenn es nur einmal 30 Minuten sind. Hart aber wahr: Für Menschen, die behaupten, sie wären für ein Treffen aktuell leider zu beschäftigt, bist du einfach keine Priorität. So leid es mir in dem Fall für dich tut. Auch ich musste diese Erfahrung schon einmal sehr schmerzlich machen und es ist mir daher ein Herzensthema, mehr Menschen über den wahren Grund hinter „Puh, ich bin leider aktuell sooo beschäftigt…“ aufzuklären.

Wenn du dir die Zeit für den anderen nimmst, wird dein Gegenüber diese Geste sehr wertschätzen. Denn: Das Umfeld von sehr beschäftigten Menschen weiß, dass Zeit bei ihnen Mangelware ist. Was meinst du wie sehr sich der andere darüber freuen wird, wenn du extra für sie oder ihn alles einmal stehen und liegen lässt? Ich hatte diese wunderschöne Erfahrung schon einmal, als ein Exfreund (…mit sehr vollem Terminkalender!) vor einer wichtigen Prüfung bei mir vor der Haustür stand. Und das trotz einiger Entfernung und nur, um mich noch einmal zu drücken, mir gut zuzusprechen und mir Schokolade zu schenken. Das ist Jahre her und du siehst: Ich erinnere mich mit strahlendem Lächeln bis heute daran! Warum? Weil ich mich in dem Moment sehr wertgeschätzt gefühlt habe. Es war eine kleine Geste, die mir sehr viel bedeutet hat. Und das ist auch die Kernaussage:

Quality Time ≠ exotische Aktionen

Das Ziel der Zeitslots ist übrigens nicht, dein Gegenüber mit einer Reizüberflutung zu lähmen, weil sich irgendwelche Artisten von der Decke abseilen und parallel noch jemand im Frack Geige spielt. Etwas übertrieben dargestellt, aber ich denke du weißt, worauf ich hinauswill 😉

Schon simple Aktionen sind schön und ausreichend. Nutze die 30 Minuten beispielsweise für ein gemeinsames Telefonat oder einen guten alten Spaziergang um den Block. Oder für ein digitales gemeinsames Frühstück! Es gibt sooo viele Möglichkeiten, wie man die quality time gestalten kann. Werde kreativ und lade einen Lieblingsmenschen noch heute auf ein 30-Minuten-Date ein!

2: Aktives Zuhören

Erinnerst du dich an den Anfang? Wir Menschen lieben es, wenn wir gehört und gesehen werden. Und wie soll jemand so empfinden, wenn du dich deinem Handy zudrehst oder in Gedanken schon die Essensbestellung für die nächste Mittagspause durchplanst? Zuhören ist in der Tat eine Kunst, die nur wenige Menschen beherrschen. Ich möchte ganz offen mit dir sein: Auch ich übe mich darin, noch besser im Zuhören zu werden. Oft sprudeln die Dinge nur so aus mir heraus und ich merke, dass mein Gegenüber immer weniger Redeanteil bekommt. Aber hey: Niemand ist perfekt und Erkenntnis ist ja bekanntlich der erste Schritt zur Heilung! 😊

Aber wie hört man besser zu? Ein paar kleine Tipps für den Anfang:
  • Vermeide Ablenkungen: Lege dein Handy weg und setze dich ggf. im Restaurant mit dem Rücken zum Eingang hin!
  • Stelle gezielte Rückfragen: So kannst du dich vergewissern, dass du alles richtig verstanden hast. Nichts ist für den anderen verstörender, als wenn der „Zuhörer“ nach einer intensiven Schilderung alles durcheinanderbringt.
  • Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt: Der wohl wichtigste Tipp! Zuhören heißt zuhören. „Hä?“. Zuhören heißt beispielsweise in Gedanken nicht schon deine nächste Antwort vorzuplanen. Denn es gibt einen Unterschied zwischen dem „Aktiven Zuhören“ und dem „Vorgetäuschten Zuhören“. Letzteres ist oft durch einen abwesenden Blick und mechanisches Kopfnicken zu entlarven. Wenn du Probleme damit hast, mit deiner Aufmerksamkeit in der Gegenwart zu bleiben, wackel in deinen Schuhen mit den Zehen und konzentriere dich auf das Gefühl. Das hilft mir immer, wenn ich merke, dass ich in einer Unterhaltung gedanklich abschweife und ich mich wieder zurück in das Hier und Jetzt bringen möchte.

Bringe deinem Gegenüber mehr Wertschätzung entgegen und ich bin mir sicher, dass sich deine zwischenmenschlichen Beziehungen schon bald sehr stark verbessern werden.

Tipp 2 für eine glückliche zwischenmenschliche Beziehung: Perspektivwechsel!

Den Perspektivwechsel aus der Psychologie nutzen, um glückliche zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen!

Für mich war dieser Tipp ein absoluter Gamechanger. Mit etwas Abstand kann ich mittlerweile ganz offen sagen: Ich war früher definitiv eine Kandidatin der Kategorie „Beleidigte Leberwurst“. Egal welche Konflikte oder schwierigen Situationen sich in einer zwischenmenschlichen Beziehung ergeben haben: Ich habe es immer persönlich genommen und war super schnell eingeschnappt.

Heute wende ich etwas an, was ihren Ursprung in der Psychologie hat: Den Perspektivwechsel. Bei dieser „Methode“ versetzt man sich perspektivisch in sein Gegenüber und stellt sich beispielsweise die Frage: „Wieso verhält sie/er sich gerade so?“. Oft bringt der Perspektivwechsel dann erstaunliche Erkenntnisse zum Vorschein:

  • Ganz schnell wird dann aus dem ätzenden Chef jemand, der von der Geschäftsführung einfach nur viel Druck bekommt und auch nur ein Mensch ist, der versucht, seinen Job gut zu machen.
  • Der schweigsame Ehemann, der sich abends nur noch mit einem Getränk seiner Wahl vor Netflix und co. verkrümelt, erscheint plötzlich in einem anderen Licht. Vielleicht hatte er einen harten Tag oder sein Job erfüllt ihn überhaupt nicht mehr?
  • Oder die eifersüchtige Freundin wird mit einem neuen liebevollen Blick betrachtet. Denn wie wir heute wissen, kann große Verlustangst aufgrund von schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit ein Grund für Eifersucht sein. Und wie soll man bitte jemandem böse sein, der bloß seine alten Wunden noch nicht geheilt hat?

Der Perspektivwechsel macht es möglich, dass wir auf zwischenmenschliche Beziehungen einen ganz anderen Blick bekommen. In schwierigen Situationen mache ich es mittlerweile so, dass ich einen Moment innehalte und mir mein Gegenüber einmal genau ansehen. Im Streit soll man ohnehin nicht sofort antworten. Meistens lösen die Empathie und ein paar gezielte Fragen die heikle Situation immer komplett auf. Und nicht nur das: In fast allen Fällen ist der andere erleichtert, dass endlich einmal jemand hinter seine Fassade schaut. Denn wie du mittlerweile weißt, will jeder Mensch gehört, gesehen und wertgeschätzt werden.

Und welche Geste signalisiert bitte mehr Wertschätzung als zu erkennen, dass mit einem Herzensmenschen etwas nicht stimmt? ❤️

Bücher zum Thema zwischenmenschliche Beziehungen

Möchtest du noch tiefer in das Thema einsteigen? Dann ist vielleicht eines der nachfolgenden Bücher etwas für dich:

Dale Carnegie – Wie man Freunde gewinnt* (Dieses Buch sollte jeder einmal gelesen haben!)

Stefanie Stahl – Jeder ist beziehungsfähig*

Kerry Patterson – Heikle Gespräche: Worauf es ankommt, wenn viel auf dem Spiel steht*

Georg Wawschinek – Charisma fällt nicht vom Himmel*

Fazit – Eine glückliche zwischenmenschliche Beziehung führen

Ich hoffe sehr, dass dir dieser Artikel zum Thema „zwischenmenschliche Beziehung verbessern“ weiterhelfen konnte! Er ist quasi eine Zusammenfassung meiner Erfahrungen und meines Wissens der letzten 1 ½ Jahre.

Es würde mich total freuen, wenn du mir dein Feedback dalässt! Gerne unten in den Kommentaren oder via Instagram.

So oder so: Ich freue mich von dir zu lesen und sage bis dahin

be grateful!

deine Franzi

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Glückliche Beziehung zu anderen Menschen aufbauen

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