Durch die Dankbarkeit von der Mangelhaltung in die Fülle gelangen
Persönlichkeitsentwicklung

Dankbarkeit als Gamechanger: Vom Mangel in die Fülle

Wie ich bereits in meinem Beitrag „Mein Weg in die Persönlichkeitsentwicklung“ geschrieben habe, ist die Dankbarkeit mittlerweile Teil meiner Lebenseinstellung geworden. Daher möchte ich ihr gerne den heutigen Blogbeitrag widmen. Meiner Meinung nach gehen viele mit dem Thema Dankbarkeit noch lapidar um. Dabei kann sie so viel verändern, wenn man es nur zulässt. Denn wie heißt es in einem, wie ich finde, Zitat so schön:

„A grateful heart is a magnet for miracles“ (Autor unbekannt)

Dankbarkeit als Motor für Veränderungen

Jeder kennt es, jeder weiß es insgeheim: Wir nehmen unser Leben gerne mal öfter negativer wahr, als es eigentlich ist. Da ist der Tag X mit dem versemmelten Projekt bei der Arbeit und schon scheinen auch die restlichen Tagesereignisse düster zu sein. Viele Menschen neigen dazu, bei 9 von 10 Dingen, die gut laufen, den Fokus lieber auf die eine missglückte Sache zu legen. Unbewusst gibt man somit nicht nur die Kontrolle über die eigene Glückseligkeit ab, sondern rutscht auch in ein Mangeldenken.

Ich habe es selbst erlebt. Meine Unzufriedenheit mit verschiedenen Teilgebieten meines Lebens war irgendwann so präsent, dass sie alles andere in den Schatten gestellt hat. Statt zu sehen, dass ich eine Familie um mich herumhabe, die mich liebt oder dankbar dafür sein kann, dass ich gesund bin, lag mein Fokus rein auf meinen negativen Lebensaspekten. Hier gerät man schnell in gefährliche Fahrwasser, da eine Selbstmanipulation stattfindet. Sagt Person X mir ständig „Das schaffst du eh nicht“, werde ich mit der Zeit anfangen meine eigenen Fähigkeiten anzuzweifeln. Sage ich mir selbst ständig „Alles in meinem Leben läuft einfach nur schlecht“, tritt derselbe Effekt auf. Man bremst sich somit aus bzw. legt sich selbst die berüchtigten Steine in den Weg. Das Ergebnis: Das Ausbleiben des Lebens, welches man sich eigentlich kreieren möchte.

Vom Mangeldenken in die Fülle

Mir selbst hat „damals“ zuerst sehr geholfen, mich intensiv mit dem Thema Dankbarkeit auseinander zu setzen. Mir zu überlegen: „Wofür kann ich so richtig dankbar sein?“ und dann in dieses Gefühl zu gehen. Wichtig: Regelmäßig! Besonders geeignet ist hier eine Meditation. Ich selbst habe 30 Tage die Dankbarkeitsmeditation von Christian Bischoff täglich durchgeführt. Und was soll ich sagen: Man fühlt sich schon nach kürzester Zeit wie ein neuer Mensch. Plötzlich zählen die kleinen Dinge im Alltag. Das „Ich bin froh, dass es dich gibt“ von einer lieben Freundin, für die man dankbar ist, dass man sie hat. Das Auto vor der Tür, welches einen sicher von A nach B bringt. Oder wie bei mir seit meinem Umzug 500km weit weg in eine andere Stadt: Jede kostbare Minute mit meiner Familie in der Heimat. Schnell merkt man dann: Ich bin reich. Vielleicht nicht reich im monetären Sinne, aber reich an Menschen oder Ereignissen, die unser Leben so viel schöner machen. Mittlerweile schreibe ich jeden Abend 2 bis 3 Dinge oder Erlebnisse auf, die ich am jeweiligen Tag als besonders schön empfunden habe oder die mir gut gelungen sind. Einfach jene, für die ich so richtig dankbar sind. Die letzten Tage waren es z. B. sehr viele Einträge, die hier mit dem Blog zutun haben. Und auch ich habe natürlich Tage, wo mir die Sonne nicht aus der bekannten Körperregion scheint. Das ist völlig normal. Aber dennoch habe ich festgestellt: Man bekommt am Abend immer 2 bis 3 Dinge zusammen, die einem den Tag versüßt haben. Die man vielleicht auch gar nicht mehr auf dem Schirm hatte.

Dankbarkeit führt zu …

… Glücksgefühlen, wenn man feststellt, wie gut man es doch eigentlich hat.

… innerer Entspannung, da sich auch am düstersten Tag noch 2 oder 3 „Sonnenstrahlen“ blicken lassen.

… Zuversicht, der für mich persönlich beste Benefit. Wenn du in die Dankbarkeit gehst, wirst du automatisch optimistischer werden. Wieso? Weil du dir vor Augen führst (und ja, auch in stressigen Situationen, wenn man geübt ist) was du schon alles geschafft hast und wofür du zutiefst dankbar sein kannst. Aufkommende Hürden sind dann plötzlich nur noch hüfthoch. Maximum, I swear!

Du siehst: Dankbarkeit ist ein echter Gamechanger. Ein Magnet für innere Zufriedenheit, der schon nach kürzester Zeit anfängt zu wirken. Deshalb lege ich dir ans‘ Herz: Nicht zögern, sondern noch heute mit dem Praktizieren von Dankbarkeitstechniken anfangen. Vielleicht auch per Dankbarkeitsmeditation oder Tagebuch wie ich?

Berichte mir doch von deinen Erfahrungen oder wie du zum Thema Dankbarkeit stehst. Nutze hierfür gerne die Kommentarfunktion unter dem Beitrag. Ich freue mich von dir zu hören!

Bis dahin: be grateful!

deine Franzi

3 thoughts on “Dankbarkeit als Gamechanger: Vom Mangel in die Fülle

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