Bestimmung, Lebensweg, Universum
Persönlichkeitsentwicklung

Bestimmung: 3 Anzeichen, dass etwas für dich bestimmt ist

Wir alle kennen sie bestimmt: Sonderbare Erlebnisse. Menschen, die sich für uns wie dauerhafter Sommer anfühlen und die plötzlich in unser Leben getreten sind. Unverhofft und ungeplant natürlich. Fügungen im Leben, bei denen man Gänsehaut bekommen und sich gedacht hat: „Hier ist doch höhere Macht im Spiel. Das ist doch nicht mehr normal!“. Dir kommen all‘ diese Empfindungen bekannt vor? Herzlichen Glückwunsch, dann hast du schonmal Bekanntschaft mit einer wahren Bestimmung gemacht. Da ich, durch einige persönliche Erfahrungen bedingt, mittlerweile vollends von der Existenz der Bestimmungen überzeugt bin, möchte ich ihnen gerne den heutigen Blogbeitrag widmen.

Was genau ist eine Bestimmung?

Wanderung, Lebensweg, Berglandschaft
Die Wanderung namens „Leben“

Eine Bestimmung ist eine Tätigkeit oder eine Person, bei der wir uns vollends angekommen fühlen. Bei der wir mit jeder Sekunde mehr das Gefühl haben, dass alles seinen Sinn hat. Bestimmungen und Schicksal sind daher auch eng miteinander verbunden. Unter Schicksal versteht man allgemein Ereignisse, die von einer höheren Macht vorbestimmt sind. Wir Menschen haben auf diese Erlebnisse keinen Einfluss. Sie passieren, weil sie individuell für die jeweilige Person so vorbestimmt sind. Man kann sich unser Leben daher wie einen langen Weg mit verschiedenen Stationen vorstellen. Wir klappern diese Haltestellen nach und nach ab. Eben zu dem Zeitpunkt und in der Art und Weise, wie es das Schicksal für uns vorgesehen hat. Auch hier wird wieder deutlich: Wir haben auf das „Wie?“ und „Wann?“ keinen Einfluss.

Das knifflige an der Sache: Wir Menschen befinden uns in einer Lebensperspektive, bei der wir ein, sagen wir mal, eingeschränktes Blickfeld auf diesen Weg haben. Ähnlich wie bei einer Wanderung. Du siehst immer nur das Stückchen Pfad, was sich unmittelbar vor dir befindet. Aber du hast nie den Gesamtüberblick aus der Vogelperspektive, kannst nicht um die nächste Kurve schauen oder bereits vorab auf den Endpunkt der Wanderung blicken.

Daher ist es nicht nur wichtig, dass wir immer vollends in der Gegenwart leben, sondern auch, dass wir die Ereignisse um uns herum anfangen aufmerksamer wahrzunehmen und zu analysieren. Denn ob etwas für dich bestimmt ist, kannst du an den folgenden 3 Anzeichen leicht erkennen.

1) Es ist eine Bestimmung, wenn es dir immer wieder über den Weg „läuft“

Wir Menschen neigen, vor allem in unserer heutigen Gesellschaft, leider sehr zum sogenannten „Tunnelblick“. Alles ist schnelllebig, auf Erfolg ausgerichtet und die kleinen Dinge im Leben kommen zu kurz. Schlichtweg: Wir haben verlernt, aufmerksam unser Umfeld zu betrachten. Wann ist dir das letzte Mal aufgefallen, dass es einem deiner Lieblingsmenschen nicht gut geht? Wann hast du das letzte Mal jemandem mit aufrichtigem Interesse die Frage „Wie geht es dir?“ gestellt? (Und damit meine ich nicht die Smalltalk-Gesprächsfloskel). Wir sind so auf uns selbst fokussiert, dass wir vieles um uns herum nicht mehr richtig wahrnehmen.

Daher verpassen auch viele Menschen das erste Anzeichen, dass etwas für sie bestimmt ist. Nämlich der wiederkehrende Kontakt. Dir begegnet eine Person immer wieder zu den seltsamsten Gelegenheiten? Ständig hörst, liest oder siehst du etwas von einer bestimmten Tätigkeit? Kurzum: Etwas scheint dich irgendwie zu verfolgen und das in einer mittlerweile auffälligen Art und Weise?

Dann kann ich dir nur eins raten: Sieh‘ es dir genauer an. Ist es eine Person? Sprich sie an, suche den Kontakt zu ihr. Ist es eine Tätigkeit? Ein Hobby? Informiere dich darüber, probiere es gegebenenfalls aus und horche ihn dich hinein, wie du dich fühlst. Du solltest den Wink des Universums ernst nehmen und herausfinden, was es dir gerade damit sagen möchte.

Denn ich kann dir aus eigener jüngster Erfahrung sagen:

2) Das Universum sendet dir direkte Zeichen für eine Bestimmung

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Die Zeichen des Universums sind deine Wegweiser

Im Juli (2020) habe ich einen Podcast zum Thema „Berufung finden“ gehört. Ein für mich hochspannender Input. Ich hörte beim Spaziergang also diesen Podcast, schwelgte in Gedanken und dachte über mein Leben nach. Dann kam inhaltlich die Aufforderung, dass man sich einmal einen kurzen Moment überlegen und visualisieren sollte, was genau denn der eigene Beruf für einen Sinn haben sollte. Mir schoss es direkt in roten Leuchtbuchstaben in den Kopf: Sozialen Mehrwert generieren. Andere Menschen dabei unterstützen, ihr Leben ebenfalls selbstbestimmt in die Hand zu nehmen und die beste Version von sich selbst zu werden. Schlichtweg: Als Dankeschön dafür, zu wem mich die Persönlichkeitsentwicklung menschlich mittlerweile gemacht hat, etwas zurückgeben. Und genau in dem Moment, als ich hierzu näher nachdachte, flog mir ein Marienkäfer auf meinen Oberschenkel. Und soll ich euch was sagen? Während ich diese Zeilen tippe, bekomme ich schon wieder Gänsehaut.

Glaubt es, oder glaubt es nicht, aber ich bin seitdem einmal mehr davon überzeugt, dass das Universum bzw. Leben (Generell: Nennt die höhere Macht gerne wie ihr wollt, für mich passt Universum am besten 😉) uns Zeichen sendet. Die meisten Menschen bemerken sie nur leider nicht, weil sie:

A und B nicht miteinander verknüpfen

Eine Person, welche ihre Umwelt nicht so sensibel beobachtet, wie ich es tue, hätte das arme Kerlchen vielleicht einfach nur vom Bein geschnipst und wäre weiter seines Weges gegangen. Ohne das Zeichen zu bemerken und für sich einzuordnen.

Denken, dass das Universum ein schroffer Schaffner ist…

…der sich gefährlich weit aus dem Fenster seines Zuges lehnt und lautstark „Wer Richtung Traumleben mitfahren will, der sollte sich jetzt gefälligst in diesen Zug schwingen!“ krakeelt. So läuft das Ganze aber leider nicht. Stattdessen sind die Winks und Zeichen sehr subtil platziert. Es ist einzig und allein DEINE Aufgabe, sie aufmerksam wahrzunehmen und ihnen zu folgen.

Übrigens: Kurze Zeit nach dem Marienkäfer-Moment habe ich begrateful.de ins‘ Leben gerufen. Und was soll ich sagen? Totale Erfüllung. Eine der schönen Stationen auf der Wanderung namens „Leben“ 😊

3) Es fühlt sich leicht und unbeschwert an

Du hast einen neuen Menschen kennengelernt und in dein Leben gelassen. Sei es platonisch oder in Sachen Liebe. Ihr seid beide direkt auf einer Wellenlänge, es gibt keine Machtspiele, keine Zickerein, keine Eifersüchteleien und auch keinen Neid. Es fühlt sich einfach alles leicht, unbeschwert und total vertraut an. So, als würde man sich schon ewig kennen. Du musst auch nicht hart darum kämpfen, dass diese Person in deinem Leben bleibt. Es ist einfach alles, wie sagt man so schön, im flow. Herrlich nicht wahr? Genauso fühlt es sich an, wenn wir eine Bestimmung aktiv leben. In diesem Fall, wenn eine für uns bestimmte Person in unser Leben getreten ist.

Wie es sich NICHT anfühlen sollte:

Stoppschild vor der Straße, Lebensweg, Universum, Wegweiser
So fühlt sich keine Bestimmung

Du gehst einer Tätigkeit nach. Möglicherweise bist du im Studium. Du steckst immens viel Zeit, Fleiß und Arbeit in das Ganze. Und am Ende? Trotzdem schlechte Noten. Das kann unter anderem ein Zeichen dafür sein, dass dieser Studiengang einfach nicht das Richtige für dich ist. Du gerade nicht deine Bestimmung lebst und etwas anderes auf dich wartet. Natürlich stecken hinter jedem Erfolg a) viel harte Arbeit und b) diverse Durststrecken. Und, wie bei allem, gilt auch bei z. B. einem Studium, dass man sich erst mal einfinden muss. Was ich einfach damit sagen möchte: Fühlt sich eine Tätigkeit für dich dauerhaft an, als würdest du barfuß über heiße Kohlen laufen, nur um am Ende dann vor 0,0 Gewinn zu stehen, dann solltest du das Ganze überdenken. Hier dann auch besonders auf dein Bauchgefühl hören und in dich hineinhorchen. Oftmals suchen wir unsere Tätigkeiten aufgrund von gesellschaftlichen Erwartungen aus und sind im tiefsten Inneren für etwas ganz anderes bestimmt. Hier gilt es dann, einen sauberen Schlussstrich zu ziehen und deine wahre Berufung zu finden.

Achte einfach auf die Zeichen

Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du dieselben fast schon magischen Erfahrungen machst, wie ich sie die letzten Monate über gemacht habe. Nimm‘ deine Umgebung aktiv und aufmerksam wahr. Achte auf die Zeichen, auch wenn sie noch so klein oder absurd zu sein scheinen. Denn denke immer daran: Im Gegensatz zu dir sieht das Universum den Anfang, den gesamten Weg mit all‘ seinen Stationen, als auch das Ende deiner Wanderung. Es hat als Beobachter sozusagen die Pole-Position. Also lerne, wie ich, ihm zu vertrauen! 😊

Ich hoffe, wie immer, dass dir dieser Blogbeitrag weiterhelfen konnte. Da mich dieses Thema besonders brennend interessiert: Hast du vielleicht ebenfalls schon mal Erfahrungen mit „Zeichen“ des Universums bzw. des Lebens gemacht? Wenn ja, wie haben sie sich geäußert und haben sie sich im Endeffekt als richtige Wegweiser herausgestellt? Berichte mir sehr gerne unten in den Kommentaren davon!

Ich freue mich von dir zu hören!

Bis dahin: be grateful!

deine Franzi

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